Förderung von Innovationen in der Informationstechnologie, Unterstützung der Transformation und Modernisierung der Landwirtschaft

Anfang dieses Jahres veröffentlichten das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten und das Büro des Zentralen Komitees für Cybersicherheit und Informatisierung gemeinsam den „Plan für digitale Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (2019-2025)“, um den Aufbau der landwirtschaftlichen und ländlichen Informatisierung weiter zu stärken und der „Strategie zur Revitalisierung der Dörfer“ wichtige Unterstützung bei der Verwirklichung und Beschleunigung der „Synchronisierung der vier Modernisierungen, integrierte Entwicklung“ zu bieten.

Die im Rahmen der Strategie zur Revitalisierung des ländlichen Raums geforderte Digitalisierung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums spiegelt sich in den Bereichen Informationsdienste, Informationsmanagement, Informationswahrnehmung und -kontrolle sowie Informationsanalyse wider. Innovationen in der Agrarinformationstechnologie sind die zentrale Triebkraft für die Digitalisierung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums in unserem Land. Der Aufbau eines nationalen Innovationssystems für Agrarinformationstechnologie ist die wichtigste Grundlage und Garantie für eine nachhaltige Entwicklung bei der Umsetzung der innovationsgetriebenen Entwicklungsstrategie im Zuge der Modernisierung der Landwirtschaft. Die Beschleunigung der Digitalisierung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums in unserem Land erfordert technologische Innovationen, Modellinnovationen, Mechanismusinnovationen und die Entwicklung neuer politischer Strategien.

Eine Möglichkeit besteht darin, den Aufbau eines kollaborativen Innovationssystems zu stärken und die zentralen Herausforderungen der Gesamtsituation zu überwinden. Mit dem Einsatz neuer Technologien wie Biotechnologie und Informations- und Kommunikationstechnologie in der Landwirtschaft haben sich Paradigma und industrielle Ausrichtung der agrarwissenschaftlichen Forschung grundlegend verändert. Gleichzeitig erfordern viele globale Herausforderungen, wie etwa die großflächige Agrarökologie und Umweltpolitik, die Biosicherheit und komplexe industrielle Fragestellungen, interdisziplinäre Kooperation und Innovation. Es ist daher notwendig, sich im Zuge der Modernisierung der Landwirtschaft auf die wichtigsten globalen und regionalen Herausforderungen zu konzentrieren, nationale Agrarforschungspläne zu entwickeln, der Informationstechnologie und Datenwissenschaft volle Aufmerksamkeit zu widmen und deren Potenzial auszuschöpfen sowie die landwirtschaftliche Zusammenarbeit im Bereich der Informations- und Big-Data-Technologien und des damit verbundenen Innovationssystems zu stärken.

Zweitens soll der Infrastrukturausbau für Innovationen und Anwendungen in der Agrarinformationstechnologie gestärkt werden. Dies umfasst eine integrierte Echtzeit-Informationserfassungs- und Datenerfassungsinfrastruktur für Luft, Weltraum, Erde und Meer, wie beispielsweise Agrarfernerkundungssatelliten, Agrarumwelt- und Biosensorsysteme sowie Agrardrohnenüberwachungssysteme. Weiterhin beinhaltet dies die Informatisierung und Datenintegration sowie die intelligente Transformation der nationalen Infrastruktur für Ackerland, Wasserwirtschaft und andere landwirtschaftliche Bereiche, um die Anwendung und Entwicklung von Agrartechnologieinnovationen und einer intelligenten Agrarindustrie zu unterstützen. Zudem wird eine nationale Infrastruktur für die Speicherung und Verwaltung von Agrar-Big-Data geschaffen, die für die Erfassung, Speicherung und Verwaltung heterogener Agrar-Big-Data aus verschiedenen Quellen zuständig ist. Schließlich wird eine nationale Hochleistungsrechnerumgebung und eine Cloud-Serviceplattform für die Agrar-Big-Data-Analyse und -Anwendung bereitgestellt.

Drittens gilt es, institutionelle Innovationen zu stärken und innovationsgetriebene Entwicklung zu fördern. Weltweit ist es schwierig, Unternehmens- und Privatkapital für Investitionen in Innovationen der Agrarinformationstechnologie zu gewinnen. Mein Land sollte seine einzigartigen Systemvorteile voll ausschöpfen und, basierend auf der Politik der aktiven Förderung der Industrialisierung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse, die Mechanismeninnovation weiter stärken. Ziel ist es, ein neues Modell zu schaffen, das Wissenschaftler und Forscher zu einer aktiveren Beteiligung an markt- und unternehmensorientierten technologischen Innovationen anregt und zwei zukunftsweisende Teams aus Grundlagenforschung und industrieller Technologieinnovation bildet. So entstehen zwei Plattformen für wissenschaftliche Forschung und Produktentwicklung, die die Barrieren zwischen nationalen Forschungseinrichtungen und unternehmerischen Innovationssystemen überwinden und ein positives Interaktionsmuster sowie ein kollaboratives Innovationsmodell schaffen, das Grundlagenforschung und angewandte Technologieinnovation sowie Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf zwei Säulen vereint. Dadurch wird die Etablierung eines marktorientierten Innovationsmodells für Anwendungen der Agrarinformationstechnologie beschleunigt. Die Rolle des Kapitals und des Marktes voll ausschöpfen und ein Entwicklungsmodell für unternehmensgeführte Innovationen in der Agrarinformationstechnologie etablieren, d. h. der gesamte Innovationsprozess beginnt mit unternehmensspezifischen Forschungs- und Entwicklungsprodukten und -dienstleistungen, wodurch wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Innovationssysteme gezwungen werden, sich auf industrielle Fragestellungen zu konzentrieren, um gezielte Produktinnovationen und technologische Innovationen durchzuführen und zukunftsorientierte Grundlagenforschung zu unterstützen.

Viertens gilt es, die Etablierung systematischer und zukunftsorientierter Strategien zur Digitalisierung der Landwirtschaft zu stärken. Das Strategiesystem sollte nicht nur den gesamten Lebenszyklus der landwirtschaftlichen Datenerfassung, -verwaltung, -analyse, -anwendung und -bereitstellung abdecken, sondern sich auch durch die gesamte Wertschöpfungskette des landwirtschaftlichen Informationsinfrastrukturaufbaus, der Schlüsseltechnologieinnovation, der Produktentwicklung, der Technologieanwendung und des Dienstleistungsmarketings ziehen. Es sollte zudem die Schnittstellen zur horizontalen Integration der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette mit anderen Branchen wie Produktion, Dienstleistung und Finanzen umfassen. Im Fokus stehen die Stärkung der Strategien und Standards für die gemeinsame Datenerstellung und -nutzung, die Förderung des offenen Zugangs zu Informationen und Daten sowie die Unterstützung verschiedener Arten von wissenschaftlichen Forschungsinformationen und Big Data, Informationen und Big Data zu natürlichen Ressourcen und Umwelt sowie landwirtschaftlichen Daten, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Der obligatorische offene Zugang zu Informationen und Big Data, die im Produktions- und Betriebsprozess entstehen, sowie die Förderung des Big-Data-Sharing-Modells sind weitere wichtige Aspekte. Die Zentral- und Lokalregierungen auf allen Ebenen haben die Strategien zum Aufbau der landwirtschaftlichen Informationsinfrastruktur energisch verstärkt, um die grundlegende Unterstützung für landwirtschaftliche Technologieinnovationen, die Anwendung von Informationstechnologien in der Landwirtschaft und landwirtschaftliche Betriebe zu gewährleisten. Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen sollen ermutigt werden, gemeinsam Spitzenforschung, originelle Innovationen und Anwendungsinnovationen im Bereich der Agrarinformationstechnologie zu betreiben. Unternehmen sollen zu verstärkten Investitionen in Forschung und Entwicklung im Bereich der Agrarinformationstechnologie angeregt werden, innovative Unternehmen sollen gefördert und das gesellschaftliche Kapital zu einem aktiveren Engagement in der Modernisierung der Landwirtschaft angeregt werden. Es soll ein politisches Unterstützungssystem etabliert werden, das ein starkes Informationsdienstnetzwerk mit Fokus auf „Landwirtschaft, ländliche Gebiete und Landwirte“ fördert. Die politischen Subventionen für die Anwendung von Agrarinformationstechnologie sollen verstärkt werden, um die Nachteile langer Innovationszyklen und geringer Kapitalrendite im Agrarsektor zu überwinden.

Kurz gesagt, sollte der Aufbau der Digitalisierung im Agrar- und ländlichen Raum meines Landes den Ausbau der Digitalisierungsdienstleistungen stärken, Innovationen in der Agrarinformationstechnologie vorantreiben, die Transformation und Modernisierung der Landwirtschaft beschleunigen und von einer extensiven zu einer fein abgestimmten, präzisen und umweltfreundlichen Landwirtschaft übergehen, um eine daten- und informationsgetriebene Entwicklung mit chinesischen Merkmalen zu schaffen. Der Weg zu einer grünen Landwirtschaft.


Veröffentlichungsdatum: 06.03.2021